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Die Liebesgöttin Aphrodite wurde als Beschützerin
auch Nympha genannt (was sich die Medizin in der Fachsprache der Gynäkologie
zunutze machte). Die Botaniker eigneten sich den Namen für die Seerosen
an und nannten sie Nymphea.
Die regelmäßige Einreibung der Genitalien mit der Wurzel
der Seerose machen den Mann zu einem Eunuchen - so heißt es jedenfalls
sinngemäß bei Plinius. Dioskurides schreibt: "Die Wurzel
ist auch gut getrunken wider die unkeuschen Träume, denn sie schafft
sie gänzlich ab".
Mönche und Nonnen aßen einst die Samen, um ihre Begierden
zu unterdrücken. Das Kloster Ternsee führte die Weiße Seerose
im Wappen. Ihre antiaphrodisische Wirkung (also ein Anaphrodisiaka)
spiegelt sich auch in der französischen Redewendung "il a bu de
l`eau de volet" - "er hat vom Wasser der Seerose getrunken" wieder.
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Aktualisiert am 15.07.2010
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