Zauberpflanzen - Homepage Vom Zauber der Pflanzen - einst und heute
Adventskalender
für Garten-
und Literaturfreunde
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Weihnachtsstern - Poinsettia - Euphorbia pulcherrima![]() Weihnachtssterne ohne "Zimt und Zucker"![]() ![]() Der Weihnachtsstern (zur Familie der Wolfsmilchgewächse, Euphorbiaceae gehörend) ist zur Kultpflanze für weihnachtliche Räume geworden, seit er in Deutschland um 1950 erstmals als (gestauchte) Topfpflanze kultiviert wurde, die auch unter den erschwerten Wachstumsbedingungen in zentralgeheizten Räumen zurecht kam. Beliebt und vertraut ist die ursprünglich strahlend rote Form. Daneben gibt es heute auch rosa, weiße, cremefarbene, schrill pinkfarben oder leuchtend gelb, ja sogar gekrauste oder auch gesprenkelte Weihnachtssterne oder auch "Adventssterne". Der Weihnachtsstern ist ein ideales Mitbringsel für viele Gelegenheiten und "outet den Überbringer als anspruchsvollen Ästheten" (John Langley). Die Franzosen gaben der Pflanze den Namen: "Etoile d'amour" ("Liebesstern"), denn in Frankreich ist er ein beliebtes Geschenk zum Muttertag; um Weihnachten herum verkauft man ihn dort dann als "Rose de Noel". Beheimatet ist die Pflanze in Mexiko, deshalb wird sie auch "Stern der Azteken" genannt. Am 12.12. feiert man in den USA den Poinsettia-Tag... und so wird auch in manchen deutschen Floristik-Geschäften Werbung mit dem "Poinsettia - Tag" gemacht. ![]() Die Legende erzählt daß die kleine Pepita, ein armes Mädchen aus Mexiko am Weihnachtsabend kein Geschenk für das Jesuskind hatte, daß sie ihm in die Krippe der Kapelle legen konnte. Ratlos kniete sie sich ins Gras neben dem Weg und pflückte ein paar Gräser und fertigte daraus einen kleinen Blumenstrauß. Verlegen und mit ein paar Tränchen im Gesicht betrat sie die Dorfkapelle. Als sie jedoch ihr Geschenk in die Krippe legte, wurde plötzlich aus den Gräsern ein Strauß voll roter Blüten. Jeder, der dies sah, glaubte an ein Wunder - es geschah vor seinen Augen. Wunder geschah vor seinen Augen. Und von diesem Tag an hießen die kräftig roten Blumen "Flores de Noche Buena" - "Blumen der Heiligen Nacht", da sie jedes Jahr zur Weihnachtszeit blühten. Eine andere Legende erzählt, daß
ein Trapper einem Indianer eine Pflanze abgeluchst und ihn beim Bezahlen
betrogen habe. Daraufhin sandte ihm der empörte Indianer einen Fluch
nach:
Und noch eine andere Legende um diese Pflanze berichtet, daß „Cuitla-xochitl“ ( was "Blüte mit Blättern, die so stark wie Leder sind“, bedeutet.) die Lieblingsblume des Azteken-Herrscher Montezuma war und dieser glaubte, daß die tiefroten Hochblätter aus den Blutstropfen des gebrochenen Herzens einer unglücklich verliebten aztekischen Göttin entstanden seien. Die Sage verbreitete sich bis nach Europa, wo man z. B. an den französischen Fürstenhöfen die Pflanze darum auch „Stern der Liebe“ (Etoile d`amour) nannte.
Der Naturforscher Alexander Freiherr
von Humboldt brachte den Weihnachtsstern von seiner Amerikareise erstmals
nach Europa. In der Natur wächst der Weihnachtsstern strauchartig
und wird in seiner Heimat einige Meter hoch.
Inzwischen gibt es etliche Züchtungen - in allen Farben
Beim Kauf eines Weihnachtssterns sollte man
darauf achten, dass die Hochblätter zwar bereits ausgefärbt,
die Blütenknospen in der Mitte aber möglichst noch geschlossen
sind oder sich gerade erst öffnen. Das ist die beste Gewähr für
Frische und dafür, daß die Zimmerpflanze noch über einen
langen Zeitraum hinweg blühen wird. Für den Transport muss der
Weihnachtsstern in der kühlen und frostigen Zeit gut verpackt werden
- mehrere Lagen Zeitungspapier sind ideal, sonst hat man nicht viel
Freude daran. |
Linktipps
Kugel
mit Weihnachtsstern

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