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Der griechische Arzt Dioskurides empfahl den einjährigen Anis, bekannt als exotisches Küchengewürz und Gewürzpflanze, bei
Atembeschwerden, zur Schmerzstillung, bei Blähungen und gegen den
Biss giftiger Tiere. Anis war damals auch Bestandteil des Theriaks, das
als Gegenmittel gegen alle Gifte eingesetzt wurde. Die Härchen
an den Samen, die an das Flimmerepithel in unseren Bronchien erinnern,
deuten laut Signaturlehre darauf hin, dass Anis eine Wirkung auf die Atemwege
hat, was heute wissenschaftlich bestätigt ist.
Anis wirkt auch verdauungsfördernd,
krampflösend, entzündungshemmend und wird heute zusammen
mit Fenchel auch in der Kinderheilkunde eingesetzt.
Bei trockenem Mund regt zerkautes Anis (5 bis
10 kleine Samen) den Speichelfluss an. Anistee(1 Teelöffel mit heißem
Wasser aufgießen) wirkt husten- und schleimlösend.
Ätherisches Anisöl wird in Mundwässern
und Zahnpasten verwendet, da es den Atem frei macht.
Man benutzt Anis auch für Räucherungen,
die der Entspannung dienen sollen.
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