Zauberpflanzen / Zauberkräuter- Volksbrauchtum, Pflanzenwissen einst und heute um Hexenkräuter, Heilkräuter, Küchenkräuter, Liebespflanzen, Räucherpflanzen, Wetterpflanzen u.v.m.Zauberpflanzen: Vom Zauber der Pflanzen - einst und heute

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Zauberpflanze Galium [Gallium] odoratum Waldmeister

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Hexenpflanze Der Waldmeister (früher Asperula odorata) vertrieb - angeblich - die Hexen! Kühe, die nicht fressen wollten, kurierte man mit einer Handvoll Waldmeister, der mit Salz gewürzt war.

HeilpflanzeAls Heilpflanze wirkt Waldmeistertee krampflösend.
Wenn Sie in einer warmen Maiennacht vor Unruhe mal nicht schlafen können, schütten Sie sich eine Tasse Waldmeistertee aus dem Kraut auf. Sie werden sanft einschlafen und schön träumen. ( 1 g Waldmeister auf ca. 100 ml Wasser)

Im "Mottenkissen" vertreibt diese Pflanze wesentlich wohlriechender als Mottenkugeln die Tierchen. Auch für Potpourri-Mischungen geeignet.

Wenn Waldmeister besonders stark duftet, steht Regen bevor - das ist oft eine sicherere Wettervorhersage als die Fernseh-Wetternachrichten und so reiht er sich als "Wetterpflanze" in die Zauberkräuterwelt ein.

Als Räucherpflanze wirkt er schutzmagisch z. B. in der Räuchermischung: Waldmeister, Huflattich und Minze.

Waldmeister in der Küche

Vom Wackelpudding kennen wir ihn alle, aber frischen Waldmeister liefert uns der Garten und es gibt ihn im Mai auch auf Märkten und in manchen Gemüsegeschäften. Getrocknet kann man ihn nicht kaufen. "Der Waldmeister lebt erst nach seinem Tode wahrhaft auf. Wenn die Pflanze dahingewelkt ist, spendet sie den Hauch ihres Opfers: prickkelnden, in Wein geborenen Maienduft...."(Schnack).
Auch heute noch entfaltet er getrocknet wirkungsvoll in der schon 854 von einem Benediktinermönch erwähnten Waldmeisterbowle seinen Zauber (die Stiele sollten die Bowle dabei nicht berühren)! Wenn die honigduftenden - oder nach frischem Heu duftenden Blüten erscheinen, sollte die Ernte allerdings abgeschlossen sein, weil sonst der Cumerin-Gehalt zu hoch ist!
Denn VORSICHT: Waldmeister enthält Cumarin-Glykosid und kann somit in großer Menge genossen zu Kopfschmerzen, Benommenheit und sogar Schwindel führen.Vor allem dann, wenn man ihn zu lange im Wein ziehen läßt. Die darin enthaltene Menge ist jedoch so gering, daß er nach neuesten Erkenntnisssen nicht krebserregend ist.
Nehmen Sie deshalb nicht mehr als 3 Pflanzen pro 1 Liter Bowle!
Die Likörindustrie nutzt den Waldmeister als Aromastoff für Vermouth, Magenbitter und Kräuterliköre.
Waldmeister-Rezepte

Waldmeister in meinem Garten Foto BrandtWaldmeisterecke in meinem Garten

Waldmeister als Bodendecker

Unter Sträuchern und Bäumen (vielleicht unter einer "Baumbank"?) ist eine Unterpflanzung mit Waldmeister gut möglich. Als frischer Teppich breitet auch er sich so dicht aus, daß unter Laubbäumen (die ihm auch das notwendige Licht gönnen, das er braucht, und den garantiert lockeren, humosen und feuchten Boden) das vorjährige braune Laub fast verschwindet. Der angenehme Duft (blüht von Ende April bis in den Juni) geht auf das Konto von Cumarin; in kurzer Zeit entwickelt die Pflanze so viel davon, daß man durch den aromatischen Duft angelockt wird. Dabei verträgt die immergrüne Pflanze durchaus ein "Begehen" - für die Blattgruppen sind Fußtritte gar kein Problem. Man kann ihn nur durch Teilung vermehren. Die Pflanze vermehrt sich durch Stockteilung.

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Aktualisiert am 03.10.2016