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Thymus vulgaris, Thymian
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Thymian im GartenThymian ist als begrenzt begehbar geeignet für Duftpfade und -wege. Er ist wunderbar geeignet, farbige Duftmusterteppiche zu entwerfen – ein weiß-purpurrotes Schachbrett z. B. sieht schon mit je 7 Pflanzen pro Farbe attraktiv aus. Als Vorbereitung für einen solchen Teppich sollten Sie alle größeren Steine von der Erdoberfläche entfernen, den Boden glattziehen und als Unkrautschutz eine dünnen schwarze Polyethylenfolie über die Fläche ausbreiten. Schneiden Sie um die Wurzelballen der einzusetzenden Pflanzen ein Loch in die Folie und drücken Sie den Boden um die Pflanze nach dem Einpflanzen in das Loch sanft an. Nachdem alle Pflanzen eingesetzt sind, verteilen Sie groben Sand oder feinen Kies auf die Folie; so wird die Feuchtigkeit zurückgehalten und der Unkrautwuchs unterdrückt. Die Thymianpflanzen werden sich schnell über diese Schicht ausbreiten. Die Vielzahl kriechender Thymus-Arten wird oft zusammengefaßt
unter der Bezeichnung "Quendel". Sie wachsen wild auf kargen, kalkhaltigen
Felshängen und in Magerrasen, immer in voller Sonne, überdauern
Trockenperioden und vertragen ebensowenig länger anhaltende Nässe
wie mehr als eine knappe Kompostgabe im (Früh)Jahr, evtl. etwas Steinmehl.
Sie wachsen zwar langsam, aber sie entwickeln ihr Aroma, und die Triebe
erlangen ein Reifestadium, das sie frostsicher über den Winter bringt.
Bis dahin sollte man in schneearmen, kalten Wintern das südländische
Kraut mit Fichtenreisig zu schützen versuchen. Alte Polster verkahlen
gern von innen. Gelegentliches Teilen und Neupflanzen erhält die geschlossene
Form. Attraktiv ist ein "Thymian-Beet" mit verschiedenen Arten und Sorten
- mit völlig anderer Wirkung als ein Kamillerasen!
Der kriechende Feldthymian oder „echter Quendel“ (Thymus pulegioides)
eine niederliegende, bisweilen aber auch buschig wachsende, heimische Art
gilt als weit verbreitet. Er gedeiht auch in weniger kalkreichen Böden,
gelegentlich sogar an feuchteren Stellen und ist winterhart genug, um damit
einen Thymianrasen anzulegen. Achten Sie aber auf Sortenechtheit und mischen
Sie in die Pflanzfläche Sand hinein.
Thymus serphyllum, der Feldthymian oder Sand-Quendel diente früher als "Thymiankerzlein" zur Herstellung von Räucherkerzen. ![]() Der Kümmelthymian (Thymus herba-barona) gehört zu den kriechenden Formen, die stets ordentlich aussehende, etwas höhere und doch nicht zu hohe Hügel bilden. Mit etwas Geduld webt sich so ein dunkelgrüner (begehbarer) Duftteppich, der in das Kräuterbeet, zwischen Trittsteine, um die Kräuterspirale oder als Wegbegrenzung paßt. Kümmelthymian ist sehr blühfreudig und seine feinen, spitz zulaufenden Blättchen liefern ein ausgezeichnetes, in England tradionell verwendetes, Rindfleischgewürz. Kriechquendel (Thymus praecox var. pseudolanuginosus), Silberthymian (Thymus necefferi) und Lavendelthymian (Thymus tracicus) erweitern das Farb- und Aromaspiel. Bienen (Boten der Götter!) zieht Thymian mit Sicherheit "magisch" an! Thymianöl / Thymian
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